Rückmeldungen bearbeiten

Kurz erklärt

Nach dem Bestellen eines Warenkorbs oder dem Absetzen einer Online-Bestellung erhalten Sie zu Ihren bestellten Artikeln ggf. Rückmeldungen des Lieferanten, z.B. weil Positionen aus der Bestellung nicht lieferbar sind. Bei Online-Anbietern wird automatisch eine Online-Anfrage zu Fehlmengen gestellt und als Icon zur Lieferbarkeit angezeigt. Des weiteren erhalten Sie eine Rückmeldung, wenn die Übertragung der Bestellung nicht fehlerfrei ablief.

Rückmeldungen haben direkte Auswirkungen auf Bestellungen. Mehr dazu im Thema 'Bestellung bearbeiten'.

Wenn offene Rückmeldungen vorliegen, müssen Sie diese zunächst bearbeiten. Erst danach ist es möglich, den Wareneingang durchzuführen.

Direkte Auswirkungen einer Rückmeldung

Wenn eine Rückmeldung des Lieferanten eingeht, hat dies ggf. direkte Auswirkungen auf die zugrundeliegende Bestellung und die darin angezeigten Bestellmengen. Im Fenster der Bestellung sehen Sie folgendes:

  • Die gemeldeten Fehlmengen werden bei der Offenen Menge berücksichtigt.
  • Die Icons für unbearbeitete Rückmeldungen () werden in der Bestellungen-Übersicht und bei den Rückmeldungen angezeigt.
  • Bei Rückmeldungen haben Sie die Möglichkeit, direkt Vergleichsartikel zum nicht lieferbaren Artikel zu ermitteln und zu bestellen. Mehr dazu im Thema 'Vergleichsartikelsuche und -bestellung in Rückmeldungen'.
  • Abhängig von den Systemeinstellungen werden nicht vollständig lieferbare Artikel, d.h Fehlmengen - auch Teilmengen, ganz aus der Bestellung entfernt. Diese Einstellung nehmen Sie im Konfigurationsparameter 'Fehlmengen automatisch umbuchen' vor. Sie haben hier die Möglichkeit, nicht oder nicht vollständig lieferbare Artikelmengen automatisch zum Lieferanten mit der nächsten Lieferzeit oder mit dem nächsten Anruf oder in die Defektnotiz umzubuchen. Sie finden den Konfigurationsparameter in den Systemeinstellungen der Warenlogistik, Gültigkeitsbereich 'Systemparameter' auf der Seite Artikel bestellen.
    Wurden die teilweise nicht lieferbaren Artikelmengen auf diese Weise automatisch umgebucht, so erscheint keine offene Rückmeldung vom ursprünglichen Lieferanten. Abhängig vom Konfigurationsparameter 'Artikel bestellen' kann die automatisch bearbeitete Rückmeldung für vollständig nicht lieferbare Artikel jedoch angezeigt werden.

    Beispiel: Artikel ist nicht lieferbar, aber die Rückmeldung ist nicht offen (keine rotes Icon, kein Kontrollkästchen vor der Position), weil der Artikel automatisch umgebucht wurde

  • Abhängig von den Systemeinstellungen wird die Bestellung als Ganzes entfernt, wenn kein Artikel lieferbar ist.

    Diese Einstellung nehmen Sie im Konfigurationsparameter 'Artikel bestellen' vor. Standardmäßig ist der Konfigurationsparameter aktiviert, d.h. wenn ein Lieferant zu einem Artikel die Rückmeldung sendet, dass dieser aktuell nicht lieferbar ist, wird der betreffende Artikel trotzdem in der Bestellung angezeigt. Sollen solche vollständig nicht lieferbare Artikel in der Bestellung gar nicht angezeigt werden, deaktivieren Sie diesen Konfigurationsparameter. Sie finden den Konfigurationsparameter in den Systemeinstellungen der Warenlogistik, Gültigkeitsbereich 'Systemparameter' auf der Seite Artikel bestellen.

    Beispiel: Artikel ist nicht lieferbar, er wird aber trotzdem angezeigt

  • Es werden nur die lieferbaren Positionen gezählt und unter Pos angezeigt.
  • Wird ein Ersatz- oder Nachfolgeartikel angekündigt, legt die Warenlogistik für diesen automatisch eine neue Bestellposition an. Vorteil: Sie sehen sofort nach Eintreffen der Rückmeldung, welche Mengen jeweils für Original- und abgabefähige Artikel geliefert werden.
    Icons kennzeichnen Original- und Ersatzartikel . Tooltipps bei den Icons zeigen Ihnen den Bezug auf die jeweils andere Position.
  • Meldet der Lieferant bereits in seiner Rückmeldung, dass er über eine Niederlassung liefert (z.B. Rückmeldung = 'VB Musterniederlassung'), wird der Artikel automatisch mit der Verbundmenge in einen anderen Warenkorb umgebucht. Siehe dazu auch den Abschnitt 'Positionen bei Verbund bestellen'.
  • Falls für eine Bestellung der mit dem Lieferanten vereinbarte Mindestbestellwert oder die Mindestpackungszahl unterschritten wurde, wird beim Bestellversuch von IXOS eine Hinweismeldung eingeblendet. Voraussetzung dafür ist, dass Sie den Mindestbestellwert und die Mindestpackungszahl in den Konditionsvereinbarungen auf der Seite Allgemein hinterlegt haben. Mehr dazu im Thema 'Konditionsvereinbarungen pflegen und einsehen'.

    Falls Sie mit dem Lieferanten einen Mindestbestellwert vereinbart haben, dieser jedoch nicht in IXOS hinterlegt ist, dann erhalten Sie erst in der Rückmeldung vom Lieferanten einen Hinweis auf den unterschrittenen Mindestbestellwert.

  • Wenn der MSV3-Lieferant in der Rückmeldung zur gesamten Bestellung einen Fehler meldet, so wird dieser im Meldungstext präzise ausgewiesen. Auf diese Weise können Sie zielgerichtet mit dem Lieferanten kommunizieren, um den Fehler zu beheben. Die Fehlermeldungen enthalten jeweils den Fehlercode und einen fachlichen Fehlertext.

  • Beachten Sie folgendes zur Anzeige der Lieferzeit in Verbindung mit der Rückmeldung des Lieferanten:
    • Sendet der Lieferant Lieferzeiten mit seinen Rückmeldungen, werden diese im Feld Lieferzeit dargestellt. Die Lieferzeit der Bestellung wird in diesem Fall durch die empfangenen Daten aktualisiert und in der Rückmeldung in der Kopfzeile und in der Bestellansicht angezeigt, unabhängig davon, welche eigenen Lieferzeiten Sie in den Vertragsdaten eingepflegt haben.
    • Meldet der Lieferant jedoch keine Lieferzeiten zurück, bleibt das Feld Lieferzeit in den Rückmeldungen leer.

      In der Kopfzeile der Rückmeldung und in der Bestellansicht wird dann weiterhin auf die beim Lieferanten eingepflegte Lieferzeit zugegriffen.

      Im Fall, dass der Bestellschluss noch nicht abgelaufen ist, wird hier jedoch die nächstmögliche Lieferzeit angezeigt, auch wenn die Bestellzeit bereits abgelaufen ist.

 

Weitere Info und Funktionen