Rezeptdruck Vorschau

Nach einem Rezeptverkauf müssen Sie das zugehörige Rezept bedrucken. Das Fenster Rezeptdruck ist die Druckvorschau. Es zeigt Ihnen genau, mit welchen Inhalten das Rezept bedruckt werden wird.

Es stehen Ihnen hier weitere Funktionen für den Rezeptdruck, zur Kennzeichnung eines fehlenden Rezepts sowie zum Vergeben einer Rückstellnummer für die spätere Kontrolle des Rezepts zur Verfügung.

 

 

Die Funktionen im Überblick

 

Kennzeichnung für fehlende Rezepte

Die Kennzeichnung für fehlende Rezepte und/oder von der Kontrolle zurückgestellte Rezepte wird direkt im Kopfbereich eingeblendet. Dabei wird das Icon eines fehlenden Rezepts vor der Rückstellung priorisiert.

Neue Rezeptnummer nach Änderung der Rezeptdruckdaten

Rezeptdruckdaten (Preise, Rabattverträge) können sich durch die Änderung des Abgabedatums verändern. Mehr dazu im Thema 'Abgabedatum für Rezeptdruck ändern'.

Falls sich geänderte Rezeptdruckdaten zu einem bereits bedruckten oder per ApoTI gesendeten Rezept ergeben, wird zu diesem Rezept eine neue Rezeptnummer vergeben. Damit wird die Nachvollziehbarkeit zwischen Rezeptnummer und Rezeptdruckdaten sichergestellt.

Um Sie auf eine erneute Bedruckung aufmerksam zu machen, so dass Sie die bereits bedruckten Stellen mit einem Korrekturaufkleber bedecken können, wird über der Rezeptvorschau ein Warnhinweis bzgl. der neu vergebenen Rezeptnummer in roter Schrift eingeblendet.

Allgemeine Angaben zur Rezeptbedruckung

Die Vorgaben zur Rezeptbedruckung von GKV-Rezepten werden u.a. vom GKV-Spitzenverband veröffentlicht.

Rezeptdruck für Privatrezepte

Auf ein Privatrezept können bis zu 10 Positionen aufgedruckt werden.

Damit wird der 'PKV-Vereinbarung über die Angaben auf dem Verordnungsblatt' entsprochen. Auszug aus der Mitteilung der ABDATA:

' ... Solche Verordnungsblätter bei Privatversicherten, die nicht dem blauen Verordnungsblatt entsprechen, sind mit den geforderten Dispensierdaten auf der Rückseite zu bedrucken und abzuzeichnen. Die Kennzeichnung nach § 17 Absatz 6 Nr. 1 und 2 Apothekenbetriebsordnung ist dann auf der Rückseite vorzunehmen. Hierzu bedrucken Sie einfach die Rückseite dieses Verordnungsblattes so, als wenn Sie die Vorderseite eines blauen Verordnungsblattes bedrucken würden.... '

Sollten Sie bereits angepasste Druckformulare verwenden, dann werden diese mit dieser Umstellung nicht automatisch aktualisiert. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren PHARMATECHNIK-Vertriebsmitarbeiter.

 

Folgende Rezepte konnten auch bisher schon mit bis zu 10 Rezeptpositionen bedruckt werden: das Privatrezept im Hochformat, das Privatrezept im Hochformat mit Artikelbezeichnung, das Privatrezept im Hochformat rechts, das Privatrezept im Hochformat rechts mit Artikelbezeichnung.

Auf ein Privatrezept im Hochformat links und ein Privatrezept im Hochformat links mit Artikelbezeichnung können weiterhin bis zu 7 Positionen aufgedruckt werden.

Auf das Privatrezept quer im Sonderformular können weiterhin nur 4 Positionen aufgedruckt werden.

 

Für kleinformatige Privatrezepte steht das Formular Privatrezept (kurz) zur Verfügung.

Sollte das Privatrezept zu schmal sein, so dass die Daten nicht auf den Ausdruck passen, dann empfehlen wir, ein weißes Blatt im DIN A5- oder DIN4-Format zu bedrucken.

 

Rezepturdaten drucken

Sie können in Verkaufsvorgängen für gespeicherte Rezeptur bzw. Parenteralia-Rezeptur sowohl die Rezepturtaxation als auch die Zusammensetzung der Rezeptur drucken.

Mehr dazu im Thema 'Rezeptdruck mit Rezepturdaten'.

 

Spezielle Rezeptbedruckung

 

Rezeptdruck konfigurieren

Im Modul Druckformulare können Sie das Aufdrucken ausgewählter Daten auf das Kassenrezept, das Grüne Rezept, das Privatrezept in Quer-, Hoch- als auch Sonderformat, das Rezept für Sprechstundenbedarf, das BtM-Rezept und das BtM-Rezept - neues Formular konfigurieren.

Mehr dazu im Thema 'Druckformulare konfigurieren'.

 

Hinweise zum Aufdruck der Bedienernummer auf ein Kassenrezept (GKV-Rezept):

Auf ein Rezept können Sie die Nummer des Bedieners aufdrucken lassen, indem Sie die entsprechenden Druckeinstellungen im Modul Druckformulare aktivieren.

Falls ein Rezeptverkauf nun von mehreren Bedienern abgewickelt wird, bspw., weil der abzugebende Artikel nicht vorrätig war oder weil das Rezept bei der Erfassung nicht vorlag, wird immer die Bedienernummer desjenigen Bedieners aufgedruckt, welcher das Original-Rezept tatsächlich vorliegen hat. Es können folgende Fälle unterschieden werden:

 

Bedruckung mit mehr als 4 Rezeptpositionen

Im Normalfall können bis zu 3 Positionen auf ein GKV-Rezept gedruckt werden. Jedoch in Fällen, in denen Sonderkennzeichen auf ein Rezept gedruckt werden müssen, ist es oft unumgänglich, mehr als 4 Positionen auf das Rezept zu drucken. Folgende Positionen können bei Bedarf in der angegebenen Reihenfolge auf das Rezept gedruckt werden:

Vor der Rezeptbedruckung erscheint eine Hinweismeldung, welche Sie darauf hinweist, dass Sie prüfen müssen, ob der Aufdruck auf dem Rezept lesbar ist. Ansonsten müssten Sie sich bspw. an den Arzt wenden, damit dieser die Verordnung auf mehrere Rezepte aufteilt.

Die Bedruckung würde dann bspw. folgendermaßen aussehen, wobei im Beispiel kein Arztstempel vorhanden ist, welcher ggf. durch die Bedruckung verdeckt werden würde:

Bei Verordnungen, auf denen mehr als 4 Positionen sowie Rezepturbestandteile aufgedruckt werden, erscheint eine ähnliche Meldung, da Sie auch hier den Aufdruck auf Lesbarkeit für die Abrechnung prüfen und die Verordnung ggf. aufteilen lassen sollten.

 

Aufdruck der Differenzkosten auf Hilfsmittelverordnungen (Muster 16)

Am 22.03.2018 erging ein Leitfaden vom DAV für die Apotheke bzgl. der Bedruckungsregeln der Mehrkosten auf Hilfsmittelverordnungen (Muster 16).

In IXOS erfolgte die Umsetzung entsprechend diesen Vorgaben. Dabei werden nur Hilfsmittel und A+V Pauschalenabrechnungen berücksichtigt, die nach dem Abrechnungsverfahren §302 nach SGB V abgerechnet werden, was in den A+V Daten hinterlegt ist. Es werden Mehrkosten automatisch auf dem Rezeptdruck ergänzt, wenn im Verkauf aufgrund der von Ihnen vorgegebenen Preiseinstellungen Differenzkosten (Mehrkosten) anfallen und vom Kunden verlangt werden.

(Mehr Informationen zu Differenzkosten finden Sie in folgendem Hilfethema: 'Differenzkosten zu einer Pauschale berechnen'.)

 

Wenn Sie den Aufdruck der Mehrkosten nicht ausführen möchten, sondern die Mehrkosten handschriftlich auf das Rezept aufbringen möchten, können Sie den Aufdruck auch deaktivieren.

Nutzen Sie dafür den Konfigurationsparameter Mehrkosten für Hilfsmittelabrechnung drucken. Sie finden ihn in den Systemeinstellungen der Kasse, Gültigkeitsbereich Systemparameter auf der Seite Rezeptdruck. Mehr dazu im Thema 'Mehrkosten für Hilfsmittelabrechnung drucken'.

Bedenken Sie, dass Sie gesetzlich dazu verpflichtend sind, die Mehrkosten an die Krankenkassen zu übermitteln.

 

Vorgabenkonforme Arbeitsweise

Um eine vorgabenkonforme Arbeitsweise des IXOS-Systems sicherzustellen, können nach der Bedruckung eines Rezepts das Abgabedatum und das Formular nur noch eingeschränkt geändert werden.

In folgenden Fällen ist im Rezeptdruck-Fenster die Funktion Abgabedatum ändern - F5 NICHT aktiv:

In folgendem Fall ist im Rezeptdruck-Fenster die Funktion Abgabedatum ändern - F5 und Formular wählen - F3 NICHT aktiv:

 

Um eine Änderung dieser Daten nach erfolgter Rezeptbedruckung zu ermöglichen, ist eine Aktivierung des Verkaufsvorgangs nötig. Nutzen Sie dazu bspw. in der Verkaufsverwaltung die Funktion Bearbeiten - F5. Danach ist die Bedruckung des Rezepts mit den geänderten Daten wie bisher möglich. Mehr dazu im Thema 'Kassenvorgang zum Bearbeiten aktivieren'.

Beachten Sie, dass nur für den letzten Vorgang einer Vorgangskette (entstanden durch Bearbeitung/Stornierung) ein Rezept nachgedruckt werden kann. Bei allen vorigen Vorgängen wird diese Möglichkeit mit Drucken - F9 und nachfolgender Auswahl Rezept nicht mehr angeboten.

 

Beachten Sie außerdem Folgendes:

 

Weitere Info und Funktionen

 

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