Sortimentssteuerung im Verkauf aktivieren

Kurz erklärt

Im Register Aktivierung können Sie die Sortimentssteuerung im Verkauf aktivieren und sich bei der Abgabe und Erkennung der Artikel Ihres bevorzugten Sortiments sowohl beim Normalverkauf in der Vorschlagsliste und in Trefferlisten der Artikelverwaltung als auch beim Rezeptverkauf unterstützen lassen.

Außerdem stellen Sie ein, ob Sie Artikel, die der Kunde bereits erhalten hat, im Verkauf auf GKV-Rezept bevorzugen.

Aktivierung der Sortimentssteuerung

Unter Aktivierung der Sortimentssteuerung haben Sie folgende Einstellmöglichkeiten:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Sortimentssteuerung im Verkauf aktivieren (Lageroptimierung ist ohne Aktivierung möglich), um die Unterstützung im Verkauf zu ermöglichen. Erst dann werden die folgenden Einstellungen wirksam.

Empfehlung: Bei RX 4.0 Sortimentssteuerung eines selbst definierten Sortiments ist die Aktivierung erst dann vorzunehmen, wenn die Lageroptimierung wie oben beschrieben, abgeschlossen ist. So ist gewährleistet, dass die Artikel des bevorzugten Sortiments an Lager sind und dass die auszulistenden Artikel abverkauft sind.

Damit kommen auch die folgenden Einstellungen auf der Seite Unterstützung unter Aktivierung der Sortimentssteuerung zum Tragen, sofern sie aktiviert sind:

  • Für nicht verschreibungspflichtige Artikel des bevorzugten Sortiments - Kontrollkästchen Spalte zur Kennzeichnung in Trefferlistenansicht 1 bis 4 der Standard-Artikelsuche einfügen

    • Vorschlagsliste: Kennzeichnung von Non-Rx-Artikeln des bevorzugten Sortiments mit / oder den Icons der entsprechenden Kooperationen, Importeure oder Anbieter in der Spalte Vertriebsinformation:

    • Standard-Artikelsuche: Kennzeichnung von Non-Rx-Artikeln des bevorzugten Sortiments mit / oder den Icons der entsprechenden Kooperationen, Importeure oder Anbieter:
      • In den Ansichten 1 – 4 ist die Spalte nur sichtbar, wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist.
      • In den Ansichten 5 – 7 kann mit Einstellungen - F12 die Icon-Spalte Bevorzugter Artikel (Icon) hinzu konfiguriert werden.
    • Vergleichssuchen: Für Non-Rx- und Rx-Artikel werden in der Ansicht 2 Anbieter immer die Icons / bzw. die Icons der entsprechenden Kooperationen, Importeure oder Anbieter für Artikel des bevorzugten Sortiments in der Spalte Bevorzugter Artikel (Icon) angezeigt. Der bevorzugte Artikel ist ausgewählt.

      Wenn Sie nach einer Vergleichssuche Bevorzugtes Sortiment einen Artikel in den Verkauf übernehmen, der nicht zum bevorzugten Sortiment gehört oder dazu gehört, aber niederrangig ist, dann wird dieser Artikel im Verkauf mit diesem Icon gekennzeichnet.

      Klicken oder tippen Sie dieses Icon im Normalverkauf an und starten die Vergleichssuche Bevorzugtes Sortiment.

      Rezeptscan: Sobald ein bevorzugtes Sortiment konfiguriert ist, wird in der Rezeptscan-Trefferliste die Spalte zur Kennzeichnung von bevorzugten Artikeln mit den Icons der entsprechenden Kooperationen, Anbieter oder Importeuren automatisch angezeigt.
    Die Rangfolge innerhalb Ihres bevorzugten Sortiments und damit auch die Rangfolge zur Anzeige der Icons stellen Sie in den Einstellungen auf der Seite Bevorz. Sortiment ein.Mehr dazu im Thema 'Bevorzugtes Sortiment einstellen'.
  • Kundenartikel im Rezeptverkauf bevorzugen - Kontrollkästchen bei wirkstoffgleichen Präparaten den Artikel bevorzugen, der bereits an den Kunden abgegeben wurde

    Mit dieser Option steuern Sie, ob Generika in N3-Gruppen oder Dauermedikationen, die der Kunde bereits erhalten hat, im Rezeptverkauf bevorzugt vorgeschlagen werden, unabhängig vom bevorzugten Sortiment.

    Dies gilt bei GKV-Rezepten und beim Rezeptscan.

    Ausnahme: Original- und Importarzneimittel des bevorzugten Sortiments werden immer berücksichtigt.

     

    In Importgruppen (ohne Generika) mit oder ohne Original wirkt diese Einstellung nicht bei Importartikeln, wenn ein bevorzugter Importeur oder ein eigenes Sortiment mit einem Importeur eingestellt ist.

    Damit übersteuern Sie die Einstellung der Konfigurationsparameter Kriterien Artikelauswahl, sofern der Kundenartikel an Lager ist.

    Falls Sie diese Option aktiviert haben und der Artikel im Auswertungszeitraum mindestens zweimal an den Kunden auf GKV-Rezept abgegeben wurde, geht dies in den fixen AMO ein, wodurch der fixe AMO des Lagerartikels erhöht und der prognostizierte AMO des bevorzugten Sortiments verringert wird.

    Falls der Artikel im Auswertungszeitraum nur einmal an den Kunden abgegeben wurde, dann geht dies in den prognostizierten AMO des Artikels des bevorzugten Sortiments ein.

    Demzufolge wirkt die Umstellungsquote für wirkstoffgleiche Präparate (nicht Original/Import) (siehe Einstellungen, Seite 'Weiterverarbeitung') nur bei Laufkunden und Kunden, die noch kein vergleichbares Präparat erhalten haben.

    Bei Verordnungen mit aut idem wird unabhängig von dieser Einstellung immer der verordnete Artikel abgegeben.
    100%ige Umstellungsquoten für wirkstoffgleiche Präparate (nicht Original/ Import) (obwohl der Artikel weiterhin für den Kunden vorgeschlagen wird) können zum Auslisten des Kundenartikels und zu ungewollten Besorgern führen. Bei Aktivierung des Kontrollkästchens erscheint der Hinweis:

    Für ein Generikum gilt folgendes: Es wird zusätzlich an Lager gelegt, wenn dessen prognostizierter AMO > 'AMO-Grenze Auslisten' der entsprechenden Preisstufe ist.

    Kombinieren Sie diese Einstellung mit der Einstellung konservativ auslisten auf der Seite 'Weiterverarbeitung'.

    Im Rezeptscan werden diese (Kunden-)Artikel neben den oben beschriebenen Icons für die Artikel des bevorzugten Sortiments mit dem Icon oder den Icons für Kooperationen, Importeuren oder Anbietern gekennzeichnet, um zu verdeutlichen, dass es unter den möglichen Treffern einen Artikel des bevorzugten Sortiments gegeben hätte.

 

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